Iron Mind | Change-Management
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Eine kleine Geschichte über „Change im Kopf“

Eine kleine Geschichte über „Change im Kopf“

Die Gesichter entglitten. Ein Stöhnen und Raunen war zu hören. Die Teilnehmer waren sichtlich genervt. Ich konnte den inneren Widerstand förmlich spüren. Es war ein Bruch in meinem Vortrag. Doch dann kam die Auflösung.
Vor ein paar Wochen wurde ich von einem DAX-Konzern eingeladen, zu dem Thema Veränderung zu sprechen. Und ohne einen inhaltlichen Zusammenhang ließ ich mitten im Vortrag plötzlich die Teilnehmer einen neuen Platz aufsuchen. Ich forderte die knapp 300 Teilnehmer auf, sich ganz woanders hinzusetzen und auf dem Weg dorthin sich zwei Kollegen vorzustellen, die sie noch nicht kannten. Es gab ein raunen und eine anfängliche Verzögerung, bis die Gruppe in Bewegung kam. Die Gesichter sprachen Bände.

Als dann nach einer kleinen für mich gefühlten Ewigkeit – es war das erste Mal, dass ich diesen Test durchführte – alle wieder saßen, fragte ich die Teilnehmer, was Sie in dem Moment gefühlt und gedacht hatten.
Es kam Antworten wie „Muss das jetzt sein.“ oder „Was soll der Quatsch, jetzt muss ich meinen ganzen Kram mitnehmen.“ und auch „Ich will aber nicht woanders sitzen.“ kamen als Antworten.
Ist es nicht faszinierend? Bewusst waren vorher alle damit einverstanden, dass es wichtig ist, sich zu verändern und dass es einige grosse Veränderungen in dieser Firma geben würde, die auch notwendig seien, um marktfähig zu bleiben.
Doch schon bei so kleinen Veränderungen wie einem Sitzplatzwechsel kommt Unbehagen und Widerstand auf.

Warum ist das so und was können wir daraus lernen?
Zum einen ist es für das Gehirn absolut lebensnotwendig, regelmäßige Routinen, gewollte Gewohnheiten und vertraute Verhaltensweisen im Alltag zu haben. Es spart Energie. Es lässt Entspannung zu.
Und auf der anderen Seite kann das Gehirn somit einen Grossteil der Dinge, die wir jeden Tag tun, unbewusst bewältigen.
Jede Veränderung kostet somit erst einmal mehr Energie. Ob sie als gut oder schlecht bewertet wird, spielt dabei noch gar keine Rolle. Es verlangt Aufmerksamkeit. Und Aufmerksamkeit ist anstrengend, denn bewusstes Verhalten verlangt Konzentration.

Die Frage ist, wie oft Du Dich in solcher konzentrierten Aufmerksamkeit bzw. Achtsamkeit trainierst?! Wie oft stellst Du Dich bewusst !! Veränderungen?

Denn wie auch in anderen Bereichen des Lebens können wir unsere Reaktion auf Veränderung trainieren. Es gibt diesen schönen Satz:

„So wie Du die Dinge im Kleinen tust, so tust Du auch die Dinge im Grossen.“

Im Jahr 2015 habe ich viele Fortbildungen besucht zu dem Thema „Veränderung“, unzählige Bücher gelesen und unter anderem die Ausbildung zum Hypno-Coach absolviert. Es ist so spannend, wie schnell Veränderung gehen kann, wenn wir es wollen. All diese neuen Erkenntnisse und Methoden habe ich in meinen Vorträgen und Seminaren integriert, um eine noch höhere Wirksamkeit zu erreichen.

Gibt es bei Dir Führungskräfte-Seminare? Dann frage uns nach unserem speziellen neuen Angeboten. Wir haben hier spannende neue Konzepte entwickelt, um Führungskräfte bei ihren Herausforderungen zu unterstützen.

Auf das das Jahr 2016 ein Jahr der Veränderungen wird und wir das Beste daraus machen.